Deutschland - Aus unserer Region

Leserzuschrift 1.Februar 2010 – Es handelt sich bei dem Geschädigten um meinen Neffen, er ist ein stattlicher junger Mann mit Charakter und ich bin sehr stolz auf ihn! Er wollte einem anderen Deutschen helfen, den er gar nicht kannte, und wurde selbst zum Opfer. Er erlitt Prellungen am Kopf und eine Gehirnerschütterung und ist zur Zeit noch zur Beobachtung im Krankenhaus. “Ich würde das gleiche immer wieder tun.“, sagte er mir Heute. Das ganze geschah am späten Sonnabend des 30.Januar am Bielefelder Jahnplatz, die Polizei war diesmal schnell zur Stelle, sonst hätte er schwerste Kopfverletzungen davongetragen, denn die Täter traten brutal zu.

Er war mit seinen Freunden in einer Bielefelder Diskothek, wollte aber früher nach Hause als die anderen. Sein Heimweg führte ihn über den Jahnplatz, dort beobachtete er eine Gruppe von ca. 10 vorwiegend osteuropäischen Jugendlichen, die einen etwa gleichaltrigen Deutschen bedrängten und ihn schlagen wollten. 10 auf Einen, das feige Pack! Er ist garantiert kein Schläger, aber das kann er gar nicht leiden, außerdem sieht er nicht weg, wie die meisten heutzutage. Er ging dazwischen, rutschte aber leider im Schnee aus und so traten die Feiglinge auf ihn ein, bis die Polizei kam. Die konnten noch drei Täter dingfest machen, der Rest ist entkommen. Er wird Strafanzeige erstatten. Sollte es zu einem Gerichtstermin kommen, werden sein Onkel, sein Vater und möglicherweise noch andere Familienmitglieder dort sein. Vielleicht sehen wir dann die Schläger wieder…

Im Presseportal der Polizei Bielefeld ist über den Vorfall übrigens kein Eintrag zu finden, das ist wohl mittlerweile ein „Bagatelldelikt“.

Komisch nur, daß man dort über Taschendiebstähle bis leichten Blechschäden im Straßenverkehr alles mögliche findet, aber wenn ein Deutscher „Zivilcourage“ zeigt und einen anderen Deutschen beschützt, ist das nicht von Interesse! Vielleicht ist es auch gar nicht erwünscht?

Zu viele Vorfälle solcher Art mit Beteiligung von „Personalausweisdeutschen“ werfen ein schlechtes Licht auf  Multikulti und deshalb muß „der Ball flachgehalten werden“!

Übrigens ist an diesem Wochenende auch vor dem berüchtigten „Go Parc“ in Herford wieder ein deutscher Jugendlicher zusammengeschlagen worden. Dort hat niemand eingegriffen, auch die Türsteher nicht, wie das Opfer aussagte.

M.S. aus Minden